Federtechnologien

KERN-LIEBERS-Technik: Das Beste, was einer Feder passieren kann.

Drahtfedern

Von innovativer Produktentwicklung bis zur prozesssicheren Großserienherstellung mit hoher Fertigungstiefe.

Winden

  • Einsatz CNC-gesteuerter Windeautomaten
  • Mit drehbaren Windestiften für optimiertes Anlegen der Federenden
  • Hohe Flexibilität
  • Reduzierte Rüstzeiten
  • Hohe Präzision
  • 100 %-Prüfung der ungespannten Federlänge und des Durchmessers möglich

Wickeln

  • Federkörper wickeln um einen Dorn
  • CNC-Wickelautomaten
  • Hohe Präzision
  • Laser- und Kameraprüfung

Biegen

  • CNC- und Stanz-Biegeautomaten
  • Hohe Flexibilität
  • Reduzierte Rüstzeiten
  • Hohe Präzision
  • Laser- und Kameraprüfung möglich
  • 3-D-Biegeteile

Warmspannen / Warmsetzen

  • Minimierung der Relaxation der Feder im Betrieb durch höhere Spannungen und Temperaturen während des Prozesses als im späteren Einsatz
  • Federn werden beim Warmspannen in sogenannten Pressschuhen in Schablonen oder mit Distanzen gespannt. In diesem Zustand werden die Federn in Öfen warmbehandelt
  • Federn werden beim Warmsetzen im Warmsetzofen im freien Zustand aufgeheizt und unter Pressen auf vorgegebene Länge mit Kühlflüssigkeit abgeschreckt

Kaltsetzen und 100%- Prüfen

  • Einsatz automatischer Kaltsetzeinrichtungen
  • Messbereiche: bis 2 N, bis 100 N, bis 1000 N und bis 2000 N
  • 100%-Prüfung von Federlängen / -kräften; Längen- / Kraftdeltas sowie Federraten
  • Kraftmessdosen auf die jeweiligen Federkräfte abgestimmt
  • Unterschiedliche Maschinenkonzepte für unterschiedliche Güteanforderungen (Toleranzen)
  • Sortieren der Druckfedern in separate Einzelklassen
  • Schleifen der Länge bis Drahtdurchmesser von 1,5 mm mit vollautomatischer Bestückung / Entladung
  • Zustellschleifen für größere Drahtdurchmesser, dabei wird die obere Scheibe nach unten bewegt, während sich der Ladeteller kontinuierlich dreht
  • Angepasste Schleiftechnologien (Maschinen- und Schleifscheibenqualitäten) zum Schleifen von patentiert gezogenen, ölschlussvergüteten sowie rostfreien Drähten und Sonderlegierungen

 

Drahtfedern werden zum überwiegenden Teil aus federharten Runddrähten und Profilen gefertigt. Durch das Winden bzw. Wickeln der Feder werden hohe Biegeeigenspannungen eingebracht, die in Bezug auf Lebensdauer und nutzbaren Spannungshub negative Einflüsse auf die Federeigenschaften haben. Durch eine dem Werkstoff angepasste Wärmebehandlung werden diese größtenteils abgebaut. Gleichzeitig ergibt sich eine Steigerung der Ausgangsfestigkeit und Steigerung der elastischen Dehngrenzen im Werkstoff.

Mit definierten Wärmebehandlungsregimen stellen wir die optimalen Eigenschaften der Federn ein. Eine große Palette an Wärmebehandlungsanlagen mit Umluft-, Schutzgas- und Vakuumöfen steht zur Verfügung.

Für Sonderwerkstoffe z.B. in Hochtemperaturanwendungen stehen Anlagen im Temperaturbereich bis 1350°C zur Verfügung. Auf Kundenwunsch können Federn mit spezieller Einzel- bzw. Stückguthärtung angeboten werden.

Oberfläche verdichten

  • Kugelstrahlen mit Strahlkugeln 0,3 bis 0,8 mm Durchmesser
  • Glasperlenstrahlen mit Glaskugeln 150 µm - 250 µm Durchmesser
  • Der Prozess dient zum Einbringen von Druckeigenspannungen in die Oberflächenzone